News

Zur Information unserer Mitglieder, Partner und Teilnehmerfirmen

 

Dezember 2011: Parlament verabschiedet Grundlagen für die zukünftige Klimapolitik der Schweiz

23.12.2011
Das Parlament hat am 23. Dezember 2011 die gesetzliche Grundlage für die Klimapolitik der Schweiz von 2013 bis 2020 verabschiedet. Der Entscheid untersteht dem fakultativen Referendum. Das revidierte CO2-Gesetz ist ein indirekter Gegenvorschlag zur eidgenössischen Volksinitiative „Für ein gesundes Klima“. Das Parlament setzt auf Kontinuität und will den CO2-Ausstoss bis 2020 um mindestens 20 Prozent im Vergleich zu 1990 senken.

 
Energie-Agentur der Wirtschaft feiert zehn Jahre wirtschaftlichen Klimaschutz mit Erfolg

15.11.2011
Im Jahr 2001 hat die Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) mit einem heute international gefragten Modell ihren Auftrag aufgenommen, die CO2-Emissionen der Unternehmen in der Schweiz zu reduzieren. Zehn Jahre später wurden die Erwartungen und Ziele deutlich übertroffen. Die heute 2200 bei der EnAW engagierten Unternehmen reduzieren jährlich über 1.3 Millionen Tonnen CO2 und sparen 1000 TWh Strom. CO2-Reduktion und Energieeffizienz gehen mit dem EnAW-Modell der Zielvereinbarung Hand in Hand. Die Wirtschaft ist motiviert, auch in Zukunft ihren Beitrag zu Klimaschutz und Energieeffizienz zu leisten, vorausgesetzt die gegebenen Rahmenbedingungen stimmen.

 
ProKilowatt - Wettbewerbliche Ausschreibungen 2011 - 2012

09.11.2011
Informationsblatt zu Wettbewerblichen Ausschreibungen
Praktisches Beispiel im Bereich Klimaanlagenbau
Praktisches Beispiel im Bereich Beleuchtung

 
Freiwilliger Klimaschutz und Stromeffizienz gehen einher

11.08.2011
Die Wirtschaft ist dank der EnAW bei ihren Klima- und Energieeffizienzzielen auf Kurs. Nach zehn Jahren operativer Tätigkeit zeigen die über 2100 engagierten Unternehmen, die freiwillige Massnahmen im Rahmen des heutigen CO2-Gesetzes umsetzen, dass Stromeffizienz- und Klimaschutzziele mit massvoller Regulierung wirtschaftsverträglich übertroffen werden können: 2010 haben die EnAW-Unternehmen 1.3 Millionen Tonnen CO2 und 1000 GWh Strom eingespart. Damit schneidet die Wirtschaft deutlich besser als andere Bereiche ab. Diese erfolgreiche Dynamik darf durch die CO2-Gesetzrevision nicht kaputt gemacht werden.

Weiterlesen...

 
Freiwillige Massnahmen im Brennstoffbereich erfolgreich: Weiterhin starke CO2-Reduktion der Schweizer Unternehmenndesrat beschliesst im Rahmen der neuen Energiestrategie schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie

31.05.2011
Die Unternehmen in der Schweiz sorgen im Brennstoffbereich massgeblich für die CO2-Reduktion im Inland. Im Brennstoffbereich haben die über 2100 Unternehmen, die mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) eine Zielvereinbarung abgeschlossen haben, zahlreiche Massnahmen realisiert, die ihren CO2-Ausstoss reduzieren und die Energieeffizienz steigern. Dank Investitionen von über 154 Mio. Franken konnte die CO2-Intensität weiter gesenkt werden. Die in der Zielvereinbarung mit dem Bund ursprünglich vereinbarte Reduktion der CO2-Intensität von 18.6 % wurde mit 32.1 % deutlich übertroffen. Durch das Engagement der Unternehmen konnten im Jahr 2010 fast 1.3 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden. Davon wurden 190'000 Tonnen über neu umgesetzte Massnahmen erreicht. Seit 2001 haben die Unternehmen über das im bestehenden CO2-Gesetz definierte Instrument der freiwilligen Massnahmen und freiwilligen Verpflichtungen zur Emissionsbegrenzung 5.3 Millionen Tonnen CO2 eingespart.

 
Bundesrat beschliesst im Rahmen der neuen Energiestrategie schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie

Bern, 25.05.2011
Der Bundesrat will in der Schweiz weiterhin eine hohe Stromversorgungssicherheit garantieren - mittelfristig jedoch ohne Kernenergie. Das hat er an seiner heutigen Klausursitzung beschlossen. Die bestehenden Kernkraftwerke sollen am Ende ihrer Betriebsdauer stillgelegt und nicht durch neue Kernkraftwerke ersetzt werden. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, setzt der Bundesrat im Rahmen der neuen Energiestrategie 2050 auf verstärkte Einsparungen (Energieeffizienz), den Ausbau der Wasserkraft und der neuen erneuerbaren Energien sowie wenn nötig auf fossile Stromproduktion (Wärmekraftkopplungsanlagen, Gaskombikraftwerke) und Importe. Zudem sollen die Stromnetze rasch ausgebaut und die Energieforschung verstärkt werden.

 
Bundesrat passt Verordnungen über die Umweltabgaben an

Bern, 11.05.2011
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 11. Mai 2011 diverse Anpassungen sowohl bei der Verordnung über die Lenkungsabgabe auf flüchtigen organischen Verbindungen (VOCV) als auch bei der Verordnung über die CO2-Abgabe vorgenommen. 

Rund 180 Mio. Franken aus der CO2-Abgabe werden an die Wirtschaft rückverteilt, in dem sie durch die AHV-Ausgleichskassen mit den ausstehenden Sozialversicherungsbeiträgen verrechnet werden. In einigen Fällen (z.B. Wechsel der Ausgleichskasse) ist eine Verrechnung nicht möglich. In diesem Fall muss die Rückverteilung separat ausbezahlt werden. Mit der Einführung einer Mindestgrenze von 50 Franken für solche Auszahlungen an die Arbeitgeber wurde das administrative Verfahren für die Ausgleichskassen erleichtert. Die infolge dieser Neuregelung nicht ausgezahlten Beträge werden in den Folgejahren wiederum der Wirtschaft rückverteil.

 
Schweizer Emissionshandelsregister ist wieder online

Bern, 27.04.2011
Nachdem das Emissionshandelsregister für einige Wochen zur Verstärkung der Sicherheit vom Netz abgeschaltet war, ist es ab sofort wieder verfügbar.

 
CO2-Statistik gemäss CO2-Gesetz

BAFU, 18.04.2011
Das Schweizer CO2-Gesetz konzentriert sich auf die CO2-Emissionen aus der Nutzung fossiler Energieträger. Die Statistik nach CO2-Gesetz berücksichtigt die Witterung in der Heizperiode.

Die mit den Zahlen von 2009 ergänzte Statistik zeigt eindrücklich: Die Brennstoffemissionen des Sektors Industrie sind von 7 Mio. t CO2 1990 um 18 % auf 5.75 Mio. t 2009 zurückgegangen (Das Ziel für Brennstoffe beträgt -15 %).

Emissionen nach CO2-Gesetz und Kyoto-Protokoll

 
CO2-Gesetz: Erfolgreicher freiwilliger Klimaschutz ist gefährdet

29.03.2011
Die Energie-Agentur der Wirtschaft und die Stiftung Klimarappen setzen seit Jahren mit Erfolg freiwillige Klimaschutzmassnahmen für die Wirtschaft um. Sie haben die gemäss CO2-Gesetz festgelegten Ziele sogar übertroffen. Die laufende CO2-Gesetzrevision nimmt nun Abstand von den bewährten freiwilligen Instrumenten. Die beiden Organisationen betrachten es als Pflicht, zu den Folgen eines Systemwechsels Stellung zu nehmen.

 
Stadt Luzern hilft Unternehmen beim Energiesparen

25.03.2011
«Energisch optimieren» heisst eine neue Aktion der Stadt Luzern für Unternehmen jeder Grösse auf Stadtgebiet. Ziel ist es, deren Energieverbrauch und damit die Energiekosten dauerhaft zu senken. Die Stadt bietet eine kostenlose und unverbindliche Beratung an, vermittelt den Unternehmen ein massgeschneidertes Energieeffizienzprogramm und beteiligt sich an dessen Kosten.

Ablauf Medienorientierung

 
Revision CO2-Gesetz im Ständerat

08.03.2011
Der Ständerat hat beschlossen, dass die Schweiz ihren CO2-Ausstoss ausschliesslich mit Massnahmen im Inland bis ins Jahr 2020 um 20 Prozent senken soll. Zudem sollen die grössten Schweizer Firmen ins europäische Emissionshandelssystem ETS integrieren werden. In anderen Punkten gab es Differenzen, die voraussichtlich in der Sommersession bereinigt werden.

 
Mit In- und Auslandmassnahmen 20 Prozent weniger Emissionen

Bern, 04.02.2011
Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates hat die Grundzüge der Klimapolitik nach 2012 festgelegt und will bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 20 Prozent reduzieren. Um dieses Ziel auf jeden Fall zu erreichen, schlägt die Kommission vor, zusätzliches Geld für das Gebäudeprogramm bereit zu stellen sowie mit einer Erhöhung der Automobilsteuer weitere Anreize für den Kauf von emissionsarmen Autos zu schaffen. Skeptisch steht die Kommission einem Zusammenschluss des schweizerischen Emissionshandelssystem mit demjenigen der EU gegenüber.

 
Wettbewerbliche Ausschreibungen zum Stromsparen: Zweite Runde mit mehr Budget

Bern, 30.11.2010
Heute, 30. November 2010, startet das Bundesamt für Energie (BFE) die zweiten wettbewerblichen Ausschreibungen zum Stromsparen. Die Auswahl der eingereichten Vorschläge erfolgt im zweiten Quartal 2011, insgesamt steht dafür ein Budget von 15,3 Millionen Franken zur Verfügung. Mit dem Instrument der Wettbewerblichen Ausschreibungen unterstützt der Bund Projekte und Programme zur Förderung der Effizienz im Strombereich, die möglichst kostengünstig zum sparsameren Stromverbrauch im Industrie- und Dienstleistungsbereich und in den Haushalten beitragen.

Newsletter

 
Weltklimakonferenz in Cancún: Bundesrat verabschiedet Verhandlungsmandat

Bern, 17.11.2010
Vom 29. November bis 10. Dezember 2010 findet in Cancún (Mexiko) die 16. UNO-Klimakonferenz statt. Der Bundesrat hat das Mandat der Schweizer Delegation festgelegt. Bundespräsidentin Doris Leuthard wird die Schweiz am Ministertreffen vertreten.

 
Bundesrat gibt grünes Licht für eine grünere Wirtschaft

Bern, 19.10.2010
Der Bundesrat stellt die Weichen für eine nachhaltigere Wirtschaft. Er hat vergangene Woche in einem Aussprachepapier die Absicht bekräftigt, in Zukunft klima- und ressourcenschonende Technologien vermehrt zu fördern. Zu diesem Ziel soll ein so genannter Masterplan Cleantech beitragen. Er zeigt auf, wie die Schweiz zum führenden Cleantech-Standort werden kann. Bundespräsidentin Doris Leuthard und Bundesrat Moritz Leuenberger haben heute darüber informiert.

 

Seite 1 von 2