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CO2-Einsparungen beim Treibstoff

Das aktuelle CO2-Gesetz sieht auch eine CO2-Abgabe auf Treibstoffen vor, wenn das Reduktionsziel (8% bis 2012 im Vergleich zu 1990) in diesem Bereich nicht erfüllt wird. Die EnAW hat im Rahmen der bewährten Modelle ein Angebot geschaffen, mit dem auch im treibstoffintensiven Transportsektor Reduktionsziele und -massnahmen realisiert werden können. Über 80 Transportfirmen und Firmen mit grossen Fahrzeugflotten haben sich diesem Modell angeschlossen.  Sie arbeiten mit konkreten Optimierungsmassnahmen weiter daran, ihre Reduktionsziele zu erreichen, obwohl der Bundesrat mit der Einführung des Klimarappens auf die Einführung einer Lenkungsabgabe verzichtete. 

Nach der Einführung des Klimarappens hat die EnAW zusammen mit der Stiftung Klimarappen (SKR) und dem Bundesamt für Energie (BFE) ein Berechnungsmodell entwickelt, mit dem auf der Basis eines Referenzwertes die effektiv eingesparten Tonnen CO2 pro Unternehmen ausgewiesen werden können. Diese CO2-Einsparungen kann das Unternehmen der SKR jedes Jahr zu einem guten Preis verkaufen.  

 

Laufende Massnahmen und Instrumente

Die Verlagerung von der Strasse auf die Schiene und der Einsatz von Biotreibstoffen tragen, neben der Erneuerung der Fahrzeugflotte, massgeblich zur CO2-Reduktion bei. Die EnAW unterscheidet für den Transportbereich folgende Massnahmenkategorien

  • Fahrzeugersatz (ineffiziente alte durch effiziente neue)
  • Einsatz effizienterer Fahrzeuge (Neufahrzeuge bestimmter Effizienzklassen)
  • Umstieg von Benzin auf Diesel
  • Substitution fossiler Treibstoffe
  • Veränderung der Fahrzeuggrössen (Nutzlastvergrösserung)
  • Ecodrive

Die EnAW verfügt über Berechnungs-Tools, mit denen Massnahmen für die verschiedenen Fahrzeugkategorien (PW, LNF, LKW und Baumaschinen) erfasst und kalkuliert werden können.
Weitere Auskünfte bei: erich.kalbermatter(at)enaw.ch.
 

trsp grafik neu.jpgResultate und Nutzen

Die rund 80 Firmen haben in den letzten Jahren erhebliche CO2-Einsparungen geleistet und reduzieren heute bis zu 50‘000 t CO2/Jahr (siehe Grafik).

Da die Stiftung derzeit keine neuen Verträge mehr abschliesst, bleibt diese Ertragsmöglichkeit neuen Teilnehmern verschlossen.

 

 

 

Mitmachen

Firmen, die sich freiwillig für wirtschaftliche Effizienzsteigerungsmassnahmen auch im Transport- bzw. Treibstoffbereich engagieren möchten, nehmen bitte mit uns Kontakt auf.